Michael Fromme EDV-Beratung

Data-Warehouse-Technologie

Moderne Unternehmen speichern Daten in verschiedenen, häufig nicht interoperablen Systemen. Kundentransaktionen werden in Faktura- und Buchhaltungssystemen geführt, Produktions-und Auftragsdaten finden sich in PDM-Systemen, Online-Bestellungen und -anfragen speichert die e-Business-Lösung usw. Durch den fortschreitenden Einsatz von Standardsoftware in fast allen Bereichen kommt es immer wieder zu Insellösungen, die nicht oder nur mit sehr großem Aufwand integriert werden können.

Data-Warehouses können die in den operative Systemen gespeicherten Daten zu einer gemeinsamen Sicht zusammenfassen und so neue, wertvolle Ergebnisse liefern, die zur Unternehmensplanung, zum Marketing oder zur Bewertung der Zielerreichung (z.B. mir der Balanced-Score-Card) verwendet werden können. Dazu importieren und verdichten Data-Warehouses die in operativen Systemen anfallenden Daten in einer großen Unternehmensdatenbank und erlauben dann den vielfältigen Zugriff auf die so neu strukturierte Information.

Data-Warehouses speichern Daten über lange Zeiträume (meist mehrere Jahre) und erlauben so auch Analyse über Zeitdistanzen, die mit operativen Systemen nicht möglich wären. 

Einsatz eines Data-Warehouses

Der Einsatz eines Data-Warehouses beginnt nicht durch die Anschaffung möglichst teurer Insellösungen eines Herstellers. Die Anschaffung und Installation notwendiger Hilfsmittel sind  Teil des Aufbaus des Systems. Die für den Einsatz eines Data-Warehouse nötige Technologie ist jedoch zu komplex und umfassend, als das sie zur Zeit durch Standard-Hard- und Software realisiert werden könnte.

Am Beginn der Planung eines Data-Warehouses steht immer die Analyse der zu verarbeitenden Daten in Bezug auf Herkunft, Datenqualität und weitere Verwendung. Daneben werden die Daten entsprechend der Zielsetzung des Data-Warehouses ausgewählt und in Kategorien (Fakten und Dimensionen) unterteilt. Dabei erlauben Dimensionen die Gliederung von Fakten (z.B. existiert fast immer eine Zeitdimension, eine Kundendimension usw.) Bereits bei der Planung des Data-Warehouses sollte auf eine leichte Erweiterbarkeit Wert gelegt werden, damit spätere Anpassungen an veränderte Randbedingungen (Vorsysteme, Benutzeranforderungen) vorgenommen werden können.

Systemaufbau

Data-Warehouse-Systeme bestehen aus drei Komponenten:

  • Importprozessen zum Extrahieren der Daten aus Vorsystemen und Integration in das Warehouse
  • einer Datenbank zur Speicherung der Daten
  • Abfrage- und Analysesystemen zur Abfrage und Visualisierung von Ergebnissen

Betrieb

Ein Data-Warehouse stellt hohe Anforderungen nicht nur an die Hardware (häufig werden 100 GByte Daten oder mehr pro Jahr gespeichert), sondern auch an den Betrieb einer solchen Lösung. Die Schnittstellen zu den operativen Systemen müssen überwacht und ggf. aktualisiert werden, wenn es in einem operativen System zu Änderungen kommt. Außerdem ist ein Data-Warehouse kein statisches System, sondern muss sich den jeweils ändernden Bedürfnissen seiner Benutzer anpassen.

Projekt

Wir können Ihnen eine maßgeschneiderte Systemlösung für Ihr Data-Warehouse bieten. Dies erstreckt sich von der Planung über die Konzeption bis zum Betrieb eines Data-Warehouses.

Unsere bisherigen Projekte basierten auf Oracle Datenbanken und verarbeiten jeweils mehrere 10 bis 1000 Millionen Datensätze pro Monat, die über mehrere Jahre hinweg gespeichert werden. Die Systeme arbeiten im Bereich Web-Server-Analyse und Telekommunikations-Abrechnung.

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung: info@fromme-edv.de