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Data-Warehouse-Technologie
Moderne Unternehmen speichern Daten in verschiedenen, häufig nicht
interoperablen Systemen. Kundentransaktionen werden in Faktura- und Buchhaltungssystemen
geführt, Produktions-und Auftragsdaten finden sich in PDM-Systemen,
Online-Bestellungen und -anfragen speichert die e-Business-Lösung
usw. Durch den fortschreitenden Einsatz von Standardsoftware in fast allen
Bereichen kommt es immer wieder zu Insellösungen, die nicht oder
nur mit sehr großem Aufwand integriert werden können.
Data-Warehouses können die in den operative Systemen gespeicherten
Daten zu einer gemeinsamen Sicht zusammenfassen und so neue, wertvolle
Ergebnisse liefern, die zur Unternehmensplanung, zum Marketing oder zur
Bewertung der Zielerreichung (z.B. mir der Balanced-Score-Card) verwendet
werden können. Dazu importieren und verdichten Data-Warehouses die
in operativen Systemen anfallenden Daten in einer großen Unternehmensdatenbank
und erlauben dann den vielfältigen Zugriff auf die so neu strukturierte
Information.
Data-Warehouses speichern Daten über lange Zeiträume (meist
mehrere Jahre) und erlauben so auch Analyse über Zeitdistanzen, die
mit operativen Systemen nicht möglich wären.
Einsatz eines Data-Warehouses
Der Einsatz eines Data-Warehouses beginnt nicht durch
die Anschaffung möglichst teurer Insellösungen eines Herstellers.
Die Anschaffung und Installation notwendiger Hilfsmittel sind Teil
des Aufbaus des Systems. Die für den Einsatz eines Data-Warehouse
nötige Technologie ist jedoch zu komplex und umfassend, als das sie
zur Zeit durch Standard-Hard- und Software realisiert werden könnte.
Am Beginn der Planung eines Data-Warehouses steht immer
die Analyse der zu verarbeitenden Daten in Bezug auf Herkunft, Datenqualität
und weitere Verwendung. Daneben werden die Daten entsprechend der Zielsetzung
des Data-Warehouses ausgewählt und in Kategorien (Fakten und Dimensionen)
unterteilt. Dabei erlauben Dimensionen die Gliederung von Fakten (z.B.
existiert fast immer eine Zeitdimension, eine Kundendimension usw.) Bereits
bei der Planung des Data-Warehouses sollte auf eine leichte Erweiterbarkeit
Wert gelegt werden, damit spätere Anpassungen an veränderte
Randbedingungen (Vorsysteme, Benutzeranforderungen) vorgenommen werden
können.
Systemaufbau
Data-Warehouse-Systeme bestehen aus drei Komponenten:
- Importprozessen zum Extrahieren der Daten aus Vorsystemen und Integration in das Warehouse
- einer Datenbank zur Speicherung der Daten
- Abfrage- und Analysesystemen zur Abfrage und Visualisierung von Ergebnissen
Betrieb
Ein Data-Warehouse stellt hohe Anforderungen nicht nur an die Hardware
(häufig werden 100 GByte Daten oder mehr pro Jahr gespeichert), sondern
auch an den Betrieb einer solchen Lösung. Die Schnittstellen zu den
operativen Systemen müssen überwacht und ggf. aktualisiert werden,
wenn es in einem operativen System zu Änderungen kommt. Außerdem ist ein
Data-Warehouse kein statisches System, sondern muss sich den jeweils ändernden
Bedürfnissen seiner Benutzer anpassen.
Projekt
Wir können Ihnen eine maßgeschneiderte Systemlösung für
Ihr Data-Warehouse bieten. Dies erstreckt sich von der Planung über
die Konzeption bis zum Betrieb eines Data-Warehouses.
Unsere bisherigen Projekte basierten auf Oracle Datenbanken und
verarbeiten jeweils mehrere 10 bis 1000 Millionen Datensätze pro Monat,
die über mehrere Jahre hinweg gespeichert werden. Die Systeme arbeiten im
Bereich Web-Server-Analyse und Telekommunikations-Abrechnung.
Setzen Sie sich mit uns in Verbindung:
info@fromme-edv.de
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